English: xenharmonic/225_224

Das Intervall mit dem Frequenzverhältnis 225/224 (7.7 Cents) wird septimales Kleisma genannt. Es erscheint als Unterschied zwischen den Halbtönen 16/15 (diatonischer Halbton) und 15/14 (septimaler diatonischer Halbton), also den Intervallen zwischen dem vierzehnten, fünfzehnten und sechzehnten Oberton. Ferner erscheint es (oktavbereinigt), wenn man zwei reine grosse Terzen (5/4) und eine übergrosse septimale Terz (9/7) übereinanderschichtet.

Austemperieren dieses Kommas definiert eine Familie von regulären Temperaturen, welche Marvel getauft wurde. Das Intervall kann dementsprechend auch Marvel-Komma genannt werden. Konkrete Folgen des Austemperierens sind, dass das dem septimalen Ganzton (8/7, Oktavkomplement zur Naturseptime) entsprechende Intervall in zwei gleiche Teile geteilt wird, sowie dass es einen übermässigen Dreiklang aus zwei reinen grossen und einer übergrossen septimalen Terz gibt. Diesen Dreiklang kann man entsprechend Marvel-Dreiklang nennen.

Da sich die septimale Terz 9/7 aus einem grossen Ganzton 9/8 und einem septimalen Ganzton 8/7 zusammensetzen lässt, folgt daraus ferner, dass zwei reine grosse Terzen plus ein grosser Ganzton eine Naturseptime ergeben.